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Christuskirche Gemeindehaus
Arnsberg-Neheim

Leistung

Architektur, Innenarchitektur

Maßnahme

Neubau

Beteiligte

Entwurf mit Dipl.-Ing. Fabian Dieterle / A+D Architekten

Status

Realisiert

Auftraggeber*in

Evangelische Kirchengemeinde Neheim

BGF

413 qm

Besonderheiten

Baudenkmal der Stadt Arnsberg, Tag des Offenen Denkmals 2016

Wettbewerb

1. Preis (nach RAW 2004)

Fotografie

Constantin Meyer

Eine differenzierte Höhenstaffelung integriert die neue Kubatur des Gemeindehauses in das vorhandene städtische Umfeld. Sie vermittelt zwischen dem hochaufragenden, zurückgesetzten Kirchenbaukörper und der vorgezogenen Flucht der umstehenden Gebäude.

Der Kirchhof mit dem überspannten Vordach fungiert als Verteiler und Treffpunkt im Außenraum. Unter dem Schutz des Vordaches gelangt man zum einen in die denkmalgeschützte Kirche oder zum anderen zu den Gemeinderäumen, die sich variabel zusammenschalten lassen

Das in drei Teilbereiche [Servicebereich / Verbindungsweg / Gemeinderäume] gegliederte Volumen, ist in Längsrichtung geordnet und folgt hiermit der strukturellen Aufteilung des Kirchenraums. Als zentrales Element, barrierefreier Zugang und neue Mitte des Ensembles fungiert das Foyer, das in Querrichtung zum Kirchenschiff angelegt und sich in direkter Anbindung zum Altarraum befindet.

Das Licht- und Schattenspiel, von der Morgensonne bis in den Abend, begleitet die atmosphärische Ausprägung des Innenraums. Boden und Decke korrespondieren gestalterisch miteinander und schaffen fließende Übergänge. Unterstützt durch die Verzahnung von geschliffenem und vorpigmentiertem Sichtestrich und einer durchgängigen Sauberlaufzone erzeugt dies eine differenzierte, dem menschlichen Maßstab angemessene Räumlichkeit mit ausgewogenen Proportionen.