Februar 2017

> Baukultur und Tourismus: KEGGENHOFF I PARTNER koordiniert Forschungsprojekt

Seit Jahren berufen wir uns, als Architekten und Innenarchitekten von KEGGENHOFF I PARTNER, auf die Erkenntnis, dass ‚Raum’ gesellschaftlich intensiver wahrgenommen wird - das betrifft den (privaten und öffentlichen) Umgang mit Architektur, Innenarchitektur sowie Stadtplanungen und Landschaftsarchitektur.

Der Diskurs um eben diese „Dinge“ vereint dabei alle planenden Disziplinen und formiert unter dem übergeordneten Thema der Baukultur.

Wir formulieren Fragen, geben Antworten, stellen unsere Erfahrungen zur Verfügung, schöpfen aus dem Austausch mit Beteiligten, beziehen Haltung im öffentlichen Diskurs.

Im Wesentlichen sehen wir uns als Planer in der Pflicht - und begreifen als Teil unserer Berufung -, die Potenziale von Raum, d.h. unter anderem den Mehrwert sinnvoll, nachhaltig und ästhetisch geplanter und umgesetzter Gebäude beständig weiter in den Fokus des öffentlichen Interesses zu rücken.

„Baukultur ist seit jeher ein Grundpfeiler einer attraktiven und lebenswerten Stadt und damit harter Standortfaktor im Wettbewerb der Städte und Regionen. Und Baukultur stärkt als "immaterieller Reichtum" auch die Identität der Menschen mit ihrem Lebensumfeld, ihrer Stadt und ihrer Region.

Somit kommt der Beachtung und Stärkung dieses weit umfassenden Begriffs eine besondere Bedeutung zu. Bund, Länder und Kommunen nehmen dabei in unterschiedlicher Intensität ihre Verantwortung gegenüber einer "gut gebauten Umwelt" wahr“, schreibt die Stadt Arnsberg.

Zusammen mit Sauerland-Tourismus, Sauerland Initiativ, Südwestfalen Agentur und der Stadt Arnsberg, die als sog. Empfänger den Förderpreis zu Baukultur und Tourismus des Bundesbauministeriums zur Vernetzung im ländlichen Raum gewonnen haben, koordinieren wir perspektivisch das an den Förderpreis gebundene Forschungsprojekt "Regionale Baukultur und Tourismus".

Dieser Förderpreis ermöglicht unserer - schon seit geraumer Zeit gebildeten - Arbeitsgemeinschaft den Diskurs in unserer Region zu konkretisieren, die Zusammengehörigkeit von Baukultur und Tourismus auszuloten, bisher einzeln agierende Akteure zusammenzubringen und über einen Zeitraum von zwei Jahren forschend und im konstanten Austausch am Vorzeigecharakter des Sauerlandes als Modellregion zu arbeiten.

Das gemeinsam entwickelte ursprüngliche Konzept hat sich dabei neben acht weiteren Regionen bei rund 70 Mitbewerbern als einzige Region in Nordrhein-Westfalen durchgesetzt.

Die Koordination des Modellvorhabens "Sauerland-Baukultur | Strategien für den Tourismus" erfolgt in enger Abstimmung durch:
- Thomas Weber, Sauerland-Tourismus
- Peter Sieger, Sauerland Initiativ
- Prof. Sabine Keggenhoff, KEGGENHOFF I PARTNER
- Dr. Stephanie Arens, Südwestfalen Agentur
- Klaus Fröhlich, Stadt Arnsberg, Zukunftsagentur | Stadtentwicklung

Textauszug:
- KEGGENHOFF I PARTNER
- Stadt Arnsberg