Januar 2017

> Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt - KEGGENHOFF I PARTNER erhält Auszeichnung für die Innenarchitektur der CityPastoral

Die Preisträger des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ stehen fest.

Der Bauherr und wir von KEGGENHOFF I PARTNER sind stolz, dass sich unser gemeinsames Projekt "K3 -CityPastoral Siegen" unter den ausgezeichneten Arbeitsorten befindet und bedanken uns herzlich bei den Auslobern und der Jury.

Das Stadtentwicklungsministerium hatte den Preis in Kooperation mit der Architektenkammer NRW, der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Handwerkskammertag erstmals ausgelobt.

Die Jurybegründung zur Bewertung unseres Projektes:
Das K3 CityPastoral Siegen bringt auf vorbildliche Weise neues Leben und neue Arbeit an einen Ort, aus dem sich der Einzelhandel zurückgezogen hat. Die Einrichtung soll die Pastoralarbeit näher an den Menschen und ihr städtisches Alltagsleben heranrücken. In den Schaufenstern des ehemaligen Ladenlokals machen Großbildschirme neugierig. Hinter ihnen fällt der Blick auf die hochwertige Innenausstattung. Diese besteht aus individuell angefertigtem Holzmobiliar, das unterschiedliche Formen der Pastoralarbeit erlaubt: vom kontemplativen Alleinsein über das diskrete Zwiegespräch bis zur Gruppenveranstaltung. Mittels schwenkbarer Wände und beweglicher Sitzmöbel kann der Innenraum je nach Bedarf sinnvoll unterteilt werden. Das K3 CityPastoral Siegen zeigt auf beispielhafte Weise, dass Arbeitsorte nicht nur durch innovative Neubauten entstehen können, sondern auch durch die innovative Nachnutzung von Bestandsimmobilien.“

Arbeitsorte haben oftmals den Ruf, praktisch, aber wenig attraktiv zu sein.
Dass in den letzten Jahren durchaus neue, architektonisch herausragende und städtebaulich gewinnbringende Bauwerke in diesem Bereich in Nordrhein-Westfalen entstanden sind, beweisen die Siegerprojekte. Diese zehn Sieger-Bauwerke stehen in den Kommunen Bielefeld, Bonn, Düsseldorf, Hilden, Köln und Siegen. Prämiert wurden Gebäude und Gebäudekomplexe aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel und gewerbliche Dienstleistungen für ihre überzeugende Gestaltung, ihre städtebauliche Einbindung und Funktionalität.

„Wir wollen zeigen, dass Arbeitsorte nicht zwingend an die Ränder der Städte geplant werden müssen, sondern Bestandteil unseres städtischen Lebens sein können“, erklärt NRW-Bauminister Michael Groschek:
„Es soll deutlich werden, dass auch Gewerbestandorte in vielerlei Hinsicht einen Beitrag zur Stadt- und Quartiersentwicklung sowie zur Planungs- und Baukultur leisten können und sollen.“

„Mit dem Preis möchten wir den Blick auf herausragende Gewerbebauten lenken, die nicht nur ansprechend gestaltet sind, sondern auch ideal ins Stadtbild passen“, erläutert der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing:
„Diese Bauwerke sind zugleich Visitenkarte der Unternehmen, inspirierender Arbeitsplatz für die Beschäftigten und ein Gewinn für unsere Städte.“

Die unabhängige Jury tagte unter dem Vorsitz von Prof. Johannes Ringel (RKW Architektur +) im „Haus der Architekten“ in Düsseldorf. Nach einer Bereisung der ausgewählten Objekte stehen die Preisträger endgültig fest.

Die Auszeichnung erfolgt durch die Verleihung einer Urkunde und einer Gebäudeplakette im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung am 6. März 2017 im Museum K21 in Düsseldorf.

Die ausgezeichneten Objekte werden anschließend in einer Broschüre und einer Ausstellung dokumentiert.

Bauherr:
Erzbistum Paderborn

Textauszug:
- Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
- KEGGENHOFF I PARTNER

Foto:
Constantin Meyer Photographie, Köln